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MQ-28 Ghost Bat: Debüt mit deutschem Industrieteam

Das unbemannte Begleitflugzeug von Boeing Australia zeigt sich erstmals auf einer internationalen Show, ausgerechnet in Berlin.

ILA Berlin 2026DefenceJuni 2026
Die MQ-28 Ghost Bat im Static Display vor dem Rheinmetall-Pavillon auf der ILA 2026 Deals · ILA Berlin 2026 Foto: Messe Berlin / Johannes Zappe
Defence · CCA

Loyal Wingman in Berlin

Im Defence Park bei Rheinmetall steht die MQ-28 erstmals vor internationalem Messepublikum, während Boeing das deutsche Industrieteam erweitert.

≈ 1 Mrd. €
Volumen für 7 weitere MQ-28 (abgeleitet)
4
deutsche Industriepartner
2029
erwarteter CCA-Einstieg Deutschlands (rund)

Ein Publikumsmagnet im Defence Park: Die MQ-28 Ghost Bat, das Collaborative Combat Aircraft von Boeing Australia und der Royal Australian Air Force, feierte auf der ILA Berlin 2026 ihr internationales Show-Debüt. Der Auftritt vor dem Rheinmetall-Pavillon unterstreicht die Partnerschaft: Rheinmetall agiert als strategischer Industriepartner und Systemintegrator für ein mögliches deutsches Ghost-Bat-Programm.

Auf der Show wurde das deutsche Industrieteam offiziell größer: Boeing nahm Diehl Defence und Rohde & Schwarz in das MQ-28-Team auf. Damit stehen vier namhafte Partner bereit, um die Plattform an deutsche Anforderungen anzupassen, von Effektoren bis zur sicheren Kommunikation.

Der Preis des Fliegens im Verbund

Wie viel ein Einstieg kosten könnte, lässt sich aus Australien ableiten: Dort wurden sechs Systeme für 930 Millionen Dollar bestellt. Auf dieser Basis wird ein Paket von sieben weiteren MQ-28 mit rund einer Milliarde Euro bewertet. Deutschland steuert nach Einschätzung der Fachwelt auf eine CCA-Entscheidung um das Jahr 2029 zu, und die ILA 2026 hat gezeigt, wer sich dafür in Stellung bringt.

Das Debüt steht beispielhaft für die Rolle der ILA im Defence-Segment: Wo Plattformen erstmals ausgestellt werden, werden Industrieteams geschmiedet, bevor Beschaffungen entschieden sind.