VÆRIDION: 100 Commitments für den Microliner
Elektrisches Fliegen bleibt Zukunftsmusik? Auf der ILA 2026 klang es schon sehr nach Auftragsbuch.
Deals · ILA Berlin 2026 Foto: Messe Berlin / Johannes Zappe Ein Auftragsbuch für die Regionalluftfahrt
Mehr als 100 Commitments, sechs neue Kunden und ein prominenter Technologiepartner: Der Microliner sammelt auf der ILA Rückenwind für den Markteintritt.
Zwischen den Giganten der Branche behauptete sich auf der ILA Berlin 2026 ein Münchner Start-up mit einer klaren Zahl: Mehr als 100 Commitments hat VÆRIDION inzwischen für seinen elektrischen Microliner eingesammelt, sechs neue Kunden kamen auf der Show dazu. Das batterieelektrische Regionalflugzeug soll kurze Strecken emissionsfrei bedienen und der Regionalluftfahrt neue Verbindungen abseits der Drehkreuze eröffnen.
Technologisch meldete das Unternehmen zwei Meilensteine: Die Preliminary Design Review ist abgeschlossen, und mit General Atomics startet die erste kommerzielle Zusammenarbeit für ein luftgestütztes Batteriesystem. Ein junges deutsches Unternehmen und ein amerikanischer Konzern, zusammengebracht auf dem Berliner Messegelände.
Die ILA als Start-up-Bühne
Die Microliner-Story zeigt eine Stärke der ILA, die über Großaufträge hinausgeht: Start-ups treffen hier auf Airlines, Zulieferer, Investoren und Politik in einer Woche. Wer 2030 elektrisch fliegen will, hat 2026 in Berlin seine Kunden gefunden.